Séverine Emery-Jaquier
Die Freiburgerin Séverine Emery-Jaquier ist plastische Künstlerin. Sie arbeitet mit Keramik und setzt sich künstlerisch mit der Veränderung des Materials auseinander. In ihrer Arbeit erforscht sie die Kräfte, welche Formen, Räume und Landschaften formen. Dabei stützt sie sich auf Konzepte wie Versetzung, Instabilität und Unsicherheit und nutzt diese als Motor für ihre Kreationen. Im Spiel mit Massstäben, mit Collagen und diskreten Gestaltungen thematisiert sie Herausforderungen, vor die Städte, die Umwelt und die Gesellschaft gestellt werden, und stellt diese in narrativ offenen Formen dar.
© Pernette Emery
Residenz in der bluefactory:
„De la perception de l’espace“
Von Juli bis August 2026 hielt sich die freiburgische plastische Künstlerin Séverine Emery-Jaquier im Rahmen ihrer vierwöchigen Residenz im NeighborHub der bluefactory auf und erforschte die Beziehungen zwischen der Wahrnehmung und dem Verständnis von Räumen. Natürliche, bewohnte, kulturelle oder politische Räume und Territorien tauchen in der künstlerischen Praxis von Séverine Emery-Jaquier immer wieder auf. Begleitet wurde sie von Christine Bichsel, Professorin für Geowissenschaften und Vorsteherin des Bereichs Geographie im Departement für Geowissenschaften der Universität Freiburg. Sie tauschten sich aus über die von ihnen eingesetzten Werkzeuge und Betrachtungsweisen und über die gemeinsamen Schnittpunkte, die ihre jeweiligen Arbeitsgebiete aufweisen. Die Residenz ermöglichte es beiden Forscherinnen, ihre Praxis zu beleben und neue Denkweisen und Entwicklungen für ihre Arbeit zu entdecken.
Wissenschaftliche Partnerin
Christine Bichsel
Professorin für Geowissenschaften
Universität Freiburg
Sparten
Plastische Kunst & Geowissenschaft
Forschungsthema
Wahrnehmung und Verständnis von Räumen – Austausch von Gedanken und Methoden im Rahmen eines gemeinsamen Themas


